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Erfolgreiche Medaillenjagd bei der DM in Wattenscheid

  • Franconia Press
  • 11. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Vom 25-26.07.2026 fanden im Lohrheidestadion von Wattenscheid die Deutschen Meisterschaften statt. Die Läufer von Fronconia Athletics verteilten sich auf zwei Rennen. Nick, Flo und Maxi waren für die 5000m gemeldet.

Niklas und Brian mussten als erste über die 3000m Hindernis ran. Die erste Überraschung war die Meldeliste im Hindernislauf. Der Europarekordhalter Frederik Ruppert trat nicht an, sondern entschied sich für die 5000m. Offensichtlich wollte er dem Duell mit Europas Nr. 2 Karl Bebendorf aus dem Weg gehen. Niklas musste bei einem schnellen Rennverlauf mindestens den 2. Platz erreichen, um die Teilnahme bei der EM abzusichern. Da es Absprachen zwischen einigen Läufern mit EM-Ambitionen gab, begann das Hindernisrennen mit einem flotten Tempo. Der 1. Kilometer ging mit 2:47 durch. Nach Kilometer 2 mit einer Zwischenzeit von 5:41 waren noch 5 Läufer im Rennen, die um die Medaillen kämpften. Die Führungsgruppe bestand aus Brian, Niklas, Karl Bebendorf, Velten Schneider und Robin Müller. 600m vorm Ziel zog Karl das Tempo an. Nur Niklas konnte dranbleiben. Nach dem letzten Wassergraben erarbeitete Karl sich einen kleinen Vorsprung, der ihm dann den 7. Meisterschaftstitel einbrachte. Mit 8:22 und einem Rückstand von 1 sec errang Niklas die Silbermedaille. Die eigentliche Überraschung gelang dem Drittplatzierten Brian. Mit einem starken Schlussspurt konnte er Robin Müller auf den 4. Platz verweisen. Das war eine großartige Leistung von Brian und Lohn für die vielen Trainingskilometer, die er neben seinem Vollzeitjob absolviert.

Die 5000m der Männer war die letzte Entscheidung am Samstag. Hier sollte es zu einem Showdown zwischen Flo und Frederick kommen. Es sollte ähnlich spannend werden, wie das 3000m Rennen bei der diesjährigen Hallen-DM oder dem Wettkampf in Turku, indem beide die 13:00 min zum ersten Mal unterboten hatten. Einer sollte hier nicht vergessen werden. Für Maximilian Thorwirth ist es das letzte große Rennen in seiner Leistungssport-Karriere.  Da würde ein DM-Titel als Abschluss gut dazu passen.


Wie erwartet verliefen die ersten Kilometer in mäßigem Tempo. Alle Läufer von Franconia Athletics hielten den Kontakt zur Spitze. Nach 3000m übernahm Nick für eine Runde die Führungsposition. Drei Runden vor dem Ziel geht Flo nach vorne und zieht das Tempo spürbar an. Bald können nur noch Max und Frederik Ruppert folgen. Alle drei kommen fast gleichauf auf die Zielgerade. Diesmal zündet Freddy den Turbo und im Vollsprint kann er seine beiden Konkurrenten abhängen. Flo erkämpft sich den 2. Platz und überglücklich kommt Max Thorwirth als Dritter ins Ziel. Dahinter wird Maxi starker Vierter. Nick konnte das hohe Tempo auf den letzten Kilometer nicht ganz mitgehen und wurde Neunter.


Das Wochenende verlief sportlich überaus erfolgreich. Mit zwei Silbermedaillen, einer Bronzemedaille, einem vierten und einem neunten Platz dürfte das Team von Franconia Athletics einer der erfolgreichsten Vereine im deutschen Lauf sein.


 
 
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